[Tag 39] – Lissabon – Über den Tejo nach Cacilhas

cristorei8. August 2015

Mein erster Tag in der portugiesischen Hauptstadt begann mit einem Gang zur Touristeninformation. Dort besorgte ich mir zunächst einmal einen Stadtplan, um mir einen Überblick zu verschaffen. Bei einem Kaffee habe ich dann in Ruhe geplant. Natürlich gibt es auch in Lissabon viel zu sehen und ich bin froh, dass ich insgesamt fünf Tage in der Stadt sein werde.

Los ging es dann mit einem Spaziergang durch die Stadt hinunter zum Fluss Tejo. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Brücke des 25. April und die Cristo Rei Statue. Ich hatte mich bereits im Vorfeld erkundigt, dass man mit der Fähre über den Tejo nach Cacilhas fahren könnte. Das ist ein kleiner Ort in Lissabons Vorort Almada, in dem sich eben jene Statue befindet. Somit habe ich mich für einen Ausflug dorthin entschieden und bin bei ca. 36 Grad hinauf zu der Statue gewandet. Eine leere Wasserflasche und eine Stunde später war ich dann oben angekommen und der Moment war wirklich grandios. Man steht vor dieser gigantischen Statue, die natürlich Ähnlichkeit mit der Statue in Brasilien hat und ist wirklich beeindruckt. Nach einigen Minuten Verschnaufpause ging es dann hinauf auf die Staute. In 110 Meter Höhe befindet sich eine Kapelle und eine Aussichtsplattform. Die Hälfte legte man mit dem Aufzug, den Rest zu Fuß zurück. Aber auch dieser Aufwand hat sich gelohnt, für den einzigartigen Ausblick über Lissabon. Die Statue wurde übrigens von portugiesischen Geistlichen erreichtet als Dank dafür, dass Portugal im Zweiten Weltkrieg verschont blieb. Seither ist sie eine Art Pilgerstätte, um für den Frieden in der Welt zu beten. Die Statue selbst ist nach Lissabon ausgerichtet, heißt, Cristo schaut auf die Brücke des 25. April und auf Lissabon hinunter. Passend zur internationalen Anziehungskraft der Statue (Menschen aus aller Welt pilgern dorthin) steht folgender Spruch in sämtlichen Sprachen am Fuße der Statue „Ich werde alle Herzen an mich ziehen!“ Und das ist doch ein schöner Gedanke!

Nachdem ich dann einzige Zeit die Aussicht genossen habe, führte mich mein Weg wieder hinunter nach Cacilhas, wo ich in einem Hafenrestaurant eine Kleinigkeit gegessen habe (Das Restaurant selbst kann ich nicht empfehlen. Ich war froh, dass ich keine Salmonellen bekommen habe.)
Am frühen Abend ging es dann mit der Fähre wieder hinüber nach Lissabon und zu Fuß zurück zum Hostel.